Beiträge von Orthos

    Ich bin weiterhin dagegen, da ich keinen echten Mehrwert sehe. Für das THW müssten nach wie vor zu viele andere Fahrzeuge weichen. Ein GKW, der eventuell den MTW der Feuerwehr ersetzen könnte, wäre noch vertretbar. Ansonsten bin ich aktuell insgesamt gegen die Einführung des THW – denn es bietet weder zusätzlichen Nutzen noch Funktionen, die nicht bereits durch die Feuerwehr abgedeckt werden.


    der zusätzliche Nutzen würde genau darin liegen den Polizeispieler bei sehr FF lastigen Lagen mit einzubinden. Wenn die FF einen einzigen externen Wagen abgibt, den der FF Spieler im Fall der Fälle sowieso nicht mehr sinnvoll einsetzt (Hand aufs Herz:Kein FF Spieler koordiniert alle verfügbaren Feuerwehrkräfte (inklusive extern!) gleichzeitig auf eine sinnvolle Weise). Der Polizeispieler könnte hier mit eingebunden werden und als Spieler wirklich unterstützende Arbeit leisten. Die Feuerwehr müsste weiterhin löschen und der Rettungsdienst weiterhin behandeln, aber das THW würde beide Spieler unterstützen können und darum geht es doch. Ich verstehe nicht ganz, wie man in der Einbeziehung eines Mitspielers in das Einsatzgeschehen, der ansonsten Däumchen drehen würde keinen "Nutzen" sehen kann. Man spielt doch gemeinsam. Wenn einer der Spieler Däumchen dreht und sich langweilt ist das ein Zustand, denn man ändern sollte, davon bin ich fest überzeugt. Und wenn mehr Kooperation zwischen Spielern in einem kooperativen Spiel entsteht, dann ist das aus meiner Sicht sehr wohl ein Nutzen und zwar ein gewaltiger.

    Es müssen ja keine neuen Features eingebunden werden, das THW muss nichts "Neues" können (Mal abgesehen von mobilen Lichtmasten, mit denen eine Einsatzstelle wirklich größer und flexibler ausgeleuchtet werden könnte.

    Ich bin jedoch auch dagegen, dem THW den Raum einer neuen "Teilstreitkraft" einzuräumen. Mehrere THW Fahrzeuge halte ich in jedem Fall für überzogen und kontraproduktiv. Der Fokus sollte nicht auf das THW switchen. Auch technisch wäre das schlichtweg nicht darstellbar, denn dafür müssten zu viele andere Fahrzeuge weichen.

    Ein einziger, externer (!) Mehrzweck-Gerätewagen (MzGW) reicht vollkommen aus.

    Persönliches Fazit: Das THW wäre eine tolle Ergänzung in der Hand des POL-Spielers und bisher meiner Meinung nach auch die einzige Option, um die POL-Rolle spielerisch attraktiver zu machen. Gerade wenn man auf Schlimm7 spielt, wäre dies ideal, wenn der POL-Spieler kleinere Aufgaben abnehmen könnte und somit die BF und FF-Spieler unterstützen könnte. Aber auch so, wäre es für den POL-Spieler super, wenn er das THW bekommen könnte und die Fähigkeit, alternativ auch Brandbekämpfung und Personenrettung durchführen könnte. Mit längeren Ausrücke und/oder Anfahrtszeiten sollte das THW auch kein bevorzugtes Ersteinsatzmittel und schon keine Alternative zur BF ode FF sein.

    Die Einführung des THW braucht es definitiv nicht um das Spielen der Polizei attraktiver zu gestalten, es gibt andere Optionen siehe meine drei kürzlich erstellten Threads zu Polizeieinsätzen. Aber ich sehe trotzdem einen Mehrwert im THW, wenn ein Minimalprinzip genutzt wird, bedeutet: Es muss ein anderes Fahrzeug dafür weichen.

    Ganz abwägig halte ich die Idee nicht, Die Einführung eines THW Fahrzeugs würde aus meiner Sicht folgende Vorteile mit sich bringen:

    1. Erweiterung des taktischen Spektrums: Das THW bringt neue Fähigkeiten mit sich: z. B. Pumparbeiten, Abstützen einsturzgefährdeter Gebäude, technisches Räumen oder das Bergen schwerer Objekte. Dies bereichert die Spieltiefe und sorgt für mehr strategische Möglichkeiten bei größeren Lagen.

    2.Erhöhung des Realismus: In echten Einsatzlagen wird das THW oft hinzugezogen, wenn Feuerwehr oder Polizei an ihre Grenzen stoßen.Die Integration verbessert die Authentizität des Spiels, was gerade für Simulation-Fans ein großer Pluspunkt ist. Mir klingt Dannys Einwand schon in den Ohren, dass es nicht Primär um Realismus geht sondern um Spielmechanik und Spielspaß und das stimmt, aber ich denke, wenn man es geschickt anstellt, wäre genau das umsetzbar.

    3.Neue Kooperationsmöglichkeiten im Multiplayer: Wenn THW-Fahrzeuge z. B. Straßen freiräumen, Trümmer beseitigen oder Infrastruktur sichern erhöht das die Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Spielern und darum geht es schlussendlich aus meiner Ansicht in Emergency. Genau da kommt der Spaßfaktor her, nicht vom stupiden Abarbeiten von Teilaufgaben sondern dem Miteinander, der Kooperation.

    Einen einzigen Mehrzweck-Gerätewagen (MzGW), der universell Einsetzbar ist wäre aus meiner Sicht eine Möglichkeit. Man könnte es als externe Kraft integrieren mit einer längeren Anfahrtszeit und dafür ein externes Fahrzeug streichen. Somit wäre die Gesamtlast durch die Fahrzeuge gleichbleibend.

    Das MzGW könnte dann folgende Aufgaben übernehmen:

    1. Technische Rettung (Türöffnung, Zersägen von Bäumen, Rausschneiden aus Fahrzeugen, Trümmerbeseitigung)

    2.Transporthilfe/ Tragehilfe: THWler sollten Verletzte ziehen können(!). Zelt würde ich rauslassen.

    3. Technische Unterstützung: Lichtmast (vielleicht sogar tragbare/mobile?, wäre zumindest mal was Neues, ein aufbaubarer Lichtmast), Reparatur von Stromkästen (wäre zu diskutieren), Absperrmaßnahmen (In der Verkehrsabsperrung sehe ich tatsächlich wenig Mehrwert, denn genau das bietet die Polizei bereits und wenn es darum geht dem Polizeispieler mehr strukturelle Spieltiefe zu bieten wäre dieses Feature redundant), Fox/Ausgleichbecken/ Schläuche wären ein großer Vorteil.

    Mein Vorschlag für die Ausrüstung dieses Fahrzeugs wäre: 4 Mann Besatzung, 2x Kettensäge, 2x Spreizer, Axt, Pylonen, Bindemittel, Stopfen, Kanaldeckel, Schläuche, Fox, Ausgleichsbecken, Feuerlöscher, Erste-Hilfe-Koffer, Lichtmast, Blitzleuchten. ich würde es auch bei diesem einen Fahrzeug belassen, dass auf allen Karten von extern alarmiert werden kann. In diesem Fall sehe ich einen Mehrwert auf allen Seiten.


    Auf keinen Fall würde ich jedoch Features der Feuerwehr oder Polizei dafür ändern, also FFler keine Personen mehr ziehen lassen, wäre fatal für die Spielmechanik.

    Ich halte mich normalerweise aus solchen Forendiskussionen raus, möchte aber an dieser Stelle entschieden einschreiten. Das hat nichts mit einer Verteidigungshaltung gegenüber meiner Idee zu tun, da es mir persönlich nicht darum geht irgendwelche Einsätze in diese tolle Mod zu bringen. Ich wollte Ideen teilen, die das Spiel aus meiner Sicht interessanter werden lassen.

    Ich möchte jedoch etwas über die hier entstandende Diskussion zum Werther Effekt sagen. Ich war nicht nur Lange Zeit über selbst im Rettungswesen tätig sondern habe Psychologie studiert, war als Kriseninterventionsberater im KIT Team aktiv und unterrichte Einsatzkräfte an ganz anderer Stelle in den Bereichen Psychohygiene, Resilienz, Coping etc.

    Der Werther-Effekt ist in der Psychologie ein sehr spezifisch definietes Phänomen, dass man nicht einfach nach belieben uminterprätieren darf. Dieser Effekt trat statistisch nachweisbar bei Suizodfällen auf, bei denen eine stark emotionalisierte Berichterstattung stattfand (besonders bei Prominenten). Der Effekt wurde in Bezug auf mediale Identifikation, Romantisierung und ausführliche Darstellung der Methode beobachtet – nicht allgemein auf das Thema Suizid an sich.

    Und genau das ist der springende Punkte.

    Simulationsspiele stellen keine Identifikationsfiguren dar, bedeutet: In Emergency 20 wird kein suizidales Verhalten glorifiziert oder als Lösung präsentiert.Der Spieler übernimmt die Rolle der Retter – Ziel ist Leben zu retten, nicht Suizid auszuführen.

    Das ist im übrigen der Papageno-Effekt, den mein Vorredner hier anspricht, denn der beschreibt die präventive Wirkung, wenn Medien zeigen, wie Menschen Hilfe finden, gerettet werden oder Krisen bewältigen.

    Emergency betreibt auch keine Romantisierung von Suizidversuchen. Spiele wie Emergency 20 schildern Suizidversuche nüchtern, technisch, distanziert. Außer einer Einsatzmeldung ist da nichts. Es gibt keine emotionale Tiefe, keinen Fokus auf Motive oder Lebensgeschichten der Personen und genau das wären zentrale und satistisch signifikante Risikofaktoren für das Auftreten des Werther-Effekt.

    Ich vertrete gegenüber dem hier Gesagten deshalb eine andere Meinung. Aufklärung durch Darstellung statt Tabuisierung.Wenn Suizidversuche immer verschwiegen werden, entsteht das Gefühl: "Das darf man nicht zeigen oder thematisieren" – das stärkt Tabus. Emergency 20 bietet im besten Fall eine sehr niederschwellige Auseinandersetzung mit Hilfesystemen (z. B. Polizei, Notarzt, Psychologe).

    Gerade Feuerwehr- und Rettungssimulationen, beanspruchen oft realistische Einsatzszenarien. Suizidversuche gehören im echten Rettungsdienst zur traurigen Realität – ihre Ausblendung wäre verharmlosend und unauthentisch.

    Dass Kinder sich durch solche Einsätze in Videospielen auch nur Ansatzweise häufiger suizidieren, dafür gibt es keinerlei Belege. Kinder in gefährdeten Lagen benötigen strukturelle und emotionale Hilfe, nicht Inhaltszensur von abstrakten, distanzierten Simulationen. Es ist schlichtweg falsch zu behaupten, dass man Suizide oder Suizidversuche nicht darstellen darf, denn entscheidend ist wie Suizid dargestellt wird, nicht ob. Präventiv wirksame Darstellungen sind sogar explizit erwünsch (vergleiche die WHO Richtlinien für Medien).

    Wenn man solche Suizideinsätze als gefährlich für spielende Kinder einstuft, dann sollte man zuvor darüber Nachdenken ob Polizisten in Emergency auf Hunde schießen sollten, denn auch hier könnte der das arme Kind noch Albträume von bekommen, dass Fiffi morgen von der Polizei erschossen wird. Mir würden noch viele weitere Beispiele einfallen, aber das würde zu weit führen.

    Also um das nochmal ganz deutlich zu sagen: Suizidbezogene Einsatzszenarien mit Verweis auf den Werther-Effekt prinzipiell abzulehnen ist wissenschaftlich nur dann haltbar, wenn die Darstellung der Szenarien romantisierend, identifikationsfördernd oder methodisch konkret ist. Doch keine dieser Faktoren ist in Emergency erfüllt. Im Gegenteil. Eine realistische, nüchterne Darstellung kann zur Enttabuisierung beitragen und vermittelt potenziell lebensrettende Abläufe.

    Mehr Nachalarmierungseinsätze für Polizei

    Trigger-basiert: Nachalarmierung erst möglich, wenn RD/Feuerwehr ein bestimmtes Objekt scannt oder Meldung abgibt

    Zeitkritisch: Wird Polizei zu spät gerufen, flüchtet Täter oder Beweise verschwinden

    • Verdacht auf vorsätzliche Brandstiftung nach Brandeinsatz (Täter noch in der Nähe → Fahndung / Zugriff / Spurensicherung durch EGZ)
    • Notarzt-Einsatz mit Gewaltandrohung: Rettungsdienst wird zu einem „Krankenhaus-Transport“ gerufen. Patient oder Angehöriger wird aggressiv oder führt ein Messer mit Polizei wird zum Schutz des RD-Teams nachgefordert
    • Unklare Substanz (RD oder Feuerwehr entdecken seltsames Pulver / Laborgeräte à Verdacht auf illegales Drogenlabor, Giftanschlag oder Verstoß gegen das Chemikaliengesetz. Polizei + ggf. EGZ nachalarmierung
    • Körperverletzung / Streit eskaliert (RD wird zu einer „gestürzten Person“ gerufen, Vor Ort stellt sich heraus: Streit mit Schlägen / Waffe, Täter noch anwesend oder bereits geflüchtet → Polizei zur Sachverhaltsaufnahme & Fahndung nötig).
    • Raubüberfall mit verletztem Opfer (RD wird zu verletzter Person gerufen, Vor Ort: Opfer berichtet von Überfall mit Waffe, Polizei nachfordern zur Tatortaufnahme, Beweis- und Spurensicherung, ggf. Täterfahndung)
    • Suizidversuch in laufender Gefährdungslage (RD trifft auf Person mit Suizidversuch (z. B. Tabletten, Brückengeländer) Situation eskaliert → Polizei wird zur Eigensicherung und ggf. zur Fixierung benötigt. Bei Todesfolge: EGZ übernimmt Ermittlungen (Spurensicherung, Tatortfotos)
    • Notfalltüröffnung durch Feuerwehr (Feuerwehr öffnet Tür wegen Hilferuf oder „unbekannte Lage“ In Wohnung: Waffenlager, gestohlene Ware, Betäubungsmittel Polizei nachfordern zur Beweissicherung und ggf. Zugriff
    • Verkehrsunfall mit Fahrerflucht (Feuerwehr oder RD bei Verkehrsunfall, Zeugen berichten: Verursacher ist geflüchtet, Kennzeichen notiert) Polizei nachfordern zur Unfallaufnahme, Täterermittlung
    • Kindeswohlgefährdung (RD oder Notarzt bei verletztem Kind; Widersprüche in Aussagen der Eltern, Hinweise auf Misshandlung (z. B. alte Blutergüsse)
    • Einbruch / offenes Fenster: Feuerwehr oder RD bei Nachbarn wegen Rauchentwicklung oder Hilferuf. Tür aufgebrochen, Wohnung leer, Wertsachen fehlen Polizei nachfordern zur Einbruchaufnahme, ggf. Hundestaffel zur Spurensuche
    • Betäubungsmittelbesitz bei Routineeinsatz RD versorgt bewusstlose Person, findet Spritzen, Tabletten, Päckchen: Verdacht auf illegalen Besitz → Polizei nachfordern zur Sicherstellung

    Hier nun neue, generelle Ideen für Polizeieinsätze (nicht EGZ spezifisch):


    1.Verdächtiges Fahrzeug mit möglichem Sprengsatz

    Fahrzeug steht auf zentralem Parkplatz oder vor öffentlichem Gebäude. Hinweise auf einen Sprengsatz (z. B. auffällige Drähte im Innenraum) oder erhaltene Bombendrohung.

    Aufgaben:

    • Absperrung (großräumig),
    • Entschärferteam anfordern
    • Räumung umliegender Gebäude. Genauso wie die Feuerwehr Menschen bei Bränden aus Gebäuden retten müsste, könnte man es hier so programmieren, dass die Polizei Gebäude durchgehen muss um Menschen dort rauszuholen (evakuieren). Bei dieser Evakuierung kann es dann nach Zufallsprinzip vielleicht sogar noch zu Widerstandshandlungen kommen, die Nachalarmierungen notwendig werden lassen (so wie bei Einsatz Mord)

    2.Drogenlabor in Wohnhaus

    • Verdacht durch Nachbarn geäußert, Nachbarn müssen befragt werden
    • Polizei muss mit Schutzkleidung eindringen in das Haus eindringen (spezielle Schutzkleidung für Polizisten einführen, ähnlich Chemieschutzanzügen Feuerwehr)
    • Einsatz mit SEK wegen Gefahrenpotenzial.
    • Gefahr: Explosion bei unsachgemäßer Sicherung à Feuerwehrnachalarmierung erforderlich
    • Option: Kinder oder Unbeteiligte im Gebäude à Rettungsdienst nötig.


    3.Autoverfolgung / Straßensperren

    • Täter flüchtet nach Staftat, versärkung wird von einer Polizei außerhalb des Einsatzgebietes angefordert, da sich der Täter auf dem Weg durch die Map des Spieler befindet.
    • Polizei muss mit mehreren Fahrzeugen Sperren errichten.
    • Fahrzeug kann in Menschenmenge geraten → Rettungsdienst relevant.
    • Taktische Zusammenarbeit: Einheiten koordinieren.


    4.Illegales Straßenrennen

    • Mehrere getunte Fahrzeuge fahren durch Stadt
    • Gefahr von Unfällen bis sie gestoppt sind→ Feuerwehr/RD-Einbindung.
    • Polizeifahrzeuge müssen blockieren / verhaften.
    • Beschlagnahmung und Abtransport der Fahrzeuge


    5.Industriegelände-Einbruch mit Alarm

    • Täter sind noch vor Ort oder fliehen.
    • Alarmanlage wurde ausgelöst, muss zurückgesetzt werden.
    • Einsatz mit Hunden möglich (Spurensuche, Suche nach Tätern).
    • Optionale Komplikation: versteckter Täter verletzt Polizisten → Rettung nötig.
    • Kriminaldauerdienst muss zur Spurensuche hinzugezogen werden


    6.Kindesentführung / vermisstes Kind

    • Kind wird vermisst (z. B. in Park oder Stadtgebiet).
    • Notwendig: Einsatz von Polizeihunden zu suche, Drohnen und Fußstreifen die Passanten befragen
    • Zeitdruck: je länger es dauert, desto weiter entfernt sich das Kind.
    • Evtl. Täter stellt sich am Ende, Kind und/ oder Täter müssen Rettungsdienstlich versorgt werden. Täter mit Polizeibegleitung.


    7.Hausbesetzung Industriegebäude

    • Aktivisten besetzen Industriegebäude
    • Eskalationsstufen möglich:
      • Ruhige Räumung (Verhandlungen)
      • Eskalation: Polizeikette, Festnahmen
    • RTW zur Absicherung.


    8.Observation und Zugriff (Nachtrag: Dieser Einsatz ist EGZ spezifisch und eigentlich der interessanteste, meiner Ansicht nach!)

    • Verdächtiger bewegt sich durch Innenstadt.
    • Ermittlungsgruppe Zivil (zivil / unauffällig) müssen am Täter dran bleiben bzw. ihn Verfolgen und Fotos an bestimmten Stellen aufnehmen.
    • Zugriff nur bei günstiger Gelegenheit / einer Übergabe etc. oder wenn genug Fotos gemacht wurden (Beweise gesichert wurden).
    • Bei Fehlschlag: Täter flieht, Verfolgung nötig.


    9.Brandstiftung mit Täter auf frischer Tat

    • So wie kürzlich in Hannover passiert, bei Brand an Tankstelle mit Täter vor Ort.
    • Feuerwehr rückt zu Brand aus, Polizei entdeckt Täter in Nähe.
    • Täter aggressiv oder bewaffnet.
    • Zugriff durch Streifen oder SEK.
    • Hohe Koordination notwendig: Polizei gefährdet durch Brand, Feuerwehr gefährdet durch Täter. Kooperation!

    10. Stiller Tod / “Person bewusstlos in Wohnung”

    • RD rückt aus, betritt Wohnung
    • Polizei Nachalarmierung notwendig, da weitere Person im Haus, wirkt nervös
    • Rettungsdienst meldet Verdacht auf Vergiftung
    • Nachalarmierung Feuerwehr: Feuerwehr mit Messgeräten rückt an (z. B. CO, Gas, flüchtige Substanzen). Keine Gefahr → es war keine Gaskonzentration.
    • Polizei entdeckt bei erster Befragung und Suche in Wohnung Offene Medikamentenpackungen, erdächtiger Browserverlauf / Abschiedsbrief / Giftrezept / widersprüchliche Aussagen des Partners
    • EGZ muss nachalarmiert werden: Spurensicherung: Giftflasche, Fingerabdrücke, Gläser; Zeugenvernehmung auf Wache (muss zur Wache transportiert werden)
    • Möglichkeit: Täter will fliehen oder greift Rettungspersonal an → Zugriff durch Polizei/SEK nötig


    11.Munitionsfund / Weltkriegsbombe

    • Gartenarbeiter finden verdächtiges Metallobjekt.
    • Polizei stellt Sperrbereich, Kampfmittelräumdienst alarmieren.
    • Evakuierung durch Feuerwehr & RD nötig.
    • Guter Kombieinsatz mit verschiedenen Behörden.


    12.Verdächtiges Paket

    • Passanten melden herrenlose Tasche in Busbahnhof oder Schule.
    • Polizei mit Sprengstoffspürhund (zur not einfach Polizeihund), Bereich absperren.
    • Falls Bombe: Entschärfung organisieren, Evakuierung.
    • Alternativ harmlos → aber spielerisch spannend durch Ungewissheit.


    13.Vermisste Person / Demenz

    • Pflegeheim meldet vermisste Person (älterer Herr mit Demenz).
    • Polizei mit Streifenwagen + evtl. Drohne / Hundestaffel.
    • Optional: Person bewusstlos im Wald → RD/Feuerwehr notwendig.
    • Wetterlage kann Zeitdruck erzeugen (z. B. nachts, Kälte).

    14.Gerichtsvollzieher in Gefahr

    • Gerichtsvollzieher benötigt Amtshilfe bei Zwangsräumung.
    • Bewohner weigert sich → aggressive Lage, Zugriff nötig.
    • Verdacht auf illegale Substanzen oder Waffenbesitz.
    • Kombination aus Polizei + Feuerwehr bei verbarrikadierter Tür.


    15.Drohnenflug über kritischer Infrastruktur

    • Drohne über Krankenhaus, Polizeiwache oder Bahnstrecke.
    • Polizei zur Sichtung / Ortung der Steuerungsperson.
    • Täter kann flüchten oder drohen → Zugriff / Beweissicherung.
    • Ideal als ungewöhnlicher, technischer Einsatz.


    16. Geflohener Häftling

    • Ausbruch aus Polizei-/Justizfahrzeug bei Transport.
    • Geflohener Täter in der Nähe → Fahndung mit Streifen + Hund.
    • Zeugenbefragung möglich, Täter könnte bewaffnet sein.
    • Optional: Zugriff auf leerstehendes Gebäude, Täter verbarrikadiert sich à SEK

    17.Brandstiftung mit politischen Motiven

    • Brandsatz
    • Täter vor Ort: Polizei stellt politischen Hintergrund fest
    • EGZ sichert Beweise, Spuren, eventuell Überwachungsvideos.
    • Täterfahndung


    18.Illegaler Tierhandel / Tierquälerei

    • Zeuge meldet Tiertransport aus Osteuropa auf Parkplatz.
    • Polizei trifft auf verdächtiges Fahrzeug, Transportboxen mit ex
    • Täter versuchen zu fliehen, Fahrzeug stilllegen.


    19.Metall- oder Katalysatorendiebstahl

    • Bauarbeiter bemerken gestohlenen Starkstrom-Kupfer.
    • Verdacht auf organisierte Bande, Täter flüchtet.
    • Polizei mit Spurensicherung, Täter evtl. noch vor Ort im Bauwagen?

    So liebe Community, ich habe mir über mehrere Monate mal Gedanken darüber gemacht, wie man die Polizeieinsätze interessanter gestalten kann. Nachdem ich jetzt die Ideen mal niedergeschrieben habe, möchte ich sie mit euch teilen um Diskussionen anzuregen. Es würde mich freuen, wenn die Polizei in Zukunft deutlich abwechslungsreichere Spielmechaniken erhält und möchte auf diese Weise meinen Beitrag dazu leisten. Ich stelle die Ideen einfach mal zur Diskussion.

    Größte und zentralste Idee, neben neuen Einsatzszenarien: Einführung einer „Ermittlungsgruppe Zivil (EGZ)“ Eine zivile Doppelrolleinheit, die sowohl klassische Aufgaben des Kriminaldauerdienstes (KDD) übernimmt – Tatortarbeit, Beweissicherung, Ermittlungen – als auch verdeckt operieren und zugreifen kann, wie Zivilfahnder.

    Fahrzeug:

    • Zivilfahrzeug (Kein Blaulicht sichtbar – optisch unauffällig)

    Besatzung (2 Beamte):

    • 1x Kriminalbeamter (Ermittlung + Spurensicherung, Vernehmung)
    • 1x Zugriffsfähiger Fahnder (kann Personen festnehmen, ggf. bewaffnet)

    Optional: Umziehfunktion: Zivilfahnder kann Einsatzkleidung anlegen → Zugriff sichtbar

    Die Ermittlungsgruppe Zivil sollte eine spielerisch interaktive Ermittlungsgruppe sein und verschiedene Ausrüstungsgegenstände im Auto haben, die der Spieler je nach Einsatz ausrüsten muss.

    • Spurensicherungskoffer (Auf Boden oder Objekt anwenden, um Beweise zu sichern)
    • Digitale Tatortkamera (Spieler muss alle „relevanten Punkte“ fotografieren, bevor Tatort freigegeben wird)
    • Einweg-Schutzkleidung (Biologische oder toxische Gefahren, Leiche mit Flüssigkeiten à  Aktivierung verhindert Kontamination des Tatorts Ohne Anzug: „Beweis vernichtet“ oder „Spieler kontaminiert“
    • Schnelltest-Kit für Substanzen (Auf Flüssigkeit oder Pulver anwenden → Ergebnisse (z. B. Benzodiazepine, Opiate, Pflanzengift) à Ermöglicht Einsatzfortschritt (z. B. weitere Maßnahmen durch Rechtsmedizin)
    • Dokumentenkoffer (Einsatz bei Befragungen oder zur Dokumentation (Evidenz aufnehmen) Abschiedsbrief als „Schlüsselobjekt“ zur Suizidklärung

    All diese Gegenstände könnten auf verschiedene Weisen in extra Einsätze für die EGZ eingebunden werden (so weit bin ich noch nicht). Hier aber ein paar Ideen für spezifische EGZ Einsätze:

    • Bei Mordfällen (nicht mehr durch normale Polizei).
    • Zeugen finden verletzte oder tote Person im Park.
      • EGZ sichert Spuren (Blut, Tatwaffe), befragt Zeugen.
      • Täter flüchtig → Zusammenarbeit mit Streife und Fahndung.
      • Mögliche Eskalation: Täter in Nähe mit Waffe → Zugriff durch SEK
    • Waffenfund durch Spaziergänger im Wald (Spurensicherung nötig)
    • Unklarer Todesfall in Wohnung
      • Rechtsmedizin (Leichnam sichern)
      • Spurensicherung (Tatortfotos, Fingerabdrücke)
      • Streife zur Sicherung.
    • Brand mit Todesfolge / Verdacht auf Brandstiftung
      • Feuerwehr löscht Wohnungsbrand, eine Leiche wird gefunden nachdem Feuer gelöscht ist
      • EGZ prüft Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung (Spurensuche vor Ort), muss Nachbarn befragen, fährt zurück auf Wache, dort wird nach einer bestimmten Zeit der Täter ermittelt à Zeitverzögerter Einsatz mit Zugriff
    • Bewaffneter Überfall
      • Überfall auf Kiosk, Tankstelle o. Ä. – Täter flüchtig.
      • EGZ übernimmt Tatortarbeit: Hülse sichern, Video auswerten (kann eine öffentliche Überwachungskamera sein, bei der das Band eingezogen werden muss), Zeugen befragen.
      • Später Zugriff durch andere Polizei-Einheiten möglich.
    • Sexualdelikt (Tatort im Freien oder Wohnung)
      • Opfer meldet Vergewaltigung oder sexuellen Übergriff.
      • EGZ übernimmt: Zeugen- und Opferbefragung, Sicherung von Kleidung, DNA-Spuren, ggf. Tatortfotos.
      • Optionale Erweiterung: Täter bekannt → Zugriff später
    • Drogentoter in Wohnung
      • Rettungsdienst findet bewusstlose Person, Tod wird festgestellt.
      • EGZ übernimmt Todesermittlung, Verdacht auf Überdosis.
      • Spurensuche: Spritzen, Pulver, Dealerhinweise
      • Mögliche Ermittlungsfortsetzung: Drogennest entdecken („Drogenlabor“) → Folgeeinsatz.
    • Verdacht auf Kindesmisshandlung
      • Krankenhaus meldet auffällige Verletzungen nachdem Verletzter eingeliefert wird.
      • EGZ übernimmt:
        • Vernehmung der Eltern
        • Beweissicherung (Fotos, Kleidung),
      • Eventuell: Inobhutnahme des Kindes durch Polizei.
    • Wirtschaftskriminalität / Durchsuchung
      • Durchsuchungsbeschluss bei Firma wegen Betrugs o. Ä.
      • EGZ: Beweissicherung, Zugriff auf Server, Akten, PCs → Technikteam nötig.
    • Vermisstenfall mit Leichenfund
      • Vermisste Person wird tot aufgefunden.
      • EGZ sichert Spuren, rekonstruiert letzte Kontakte durch Zeugenbefragung
      • Rückgriff auf vorherigen Einsatz möglich: Vermisstenmeldung → später Tatortfund.
    • Leichnam in Abrisshaus
      • Bauarbeiter entdecken Skelett / mumifizierte Leiche in altem Gebäude.
      • EGZ übernimmt → Spurensuche, Rechtsmedizin, Identifizierung.
      • Optional: Rückverfolgung zu vermisster Person (älterer Fall).
    • Selbsttötung mit Abschiedsbrief (Dokumentation, keine Fremdeinwirkung)
    • Vergiftung: Nach Abtransport von Leichen entsteht Folgeeinsatz: Ermittlung bei Vergiftung. In Pathologie wurden Spuren von Gift im Körper festgestellt. EGZ muss: Zeugen befragen, Vernehmung von Verdächtigen (hier eventuell erst nach Festnahme, weil Widerstandshandlung), Erneute Tatortuntersuchung etc.


    Nachtrag: Ich habe festgestellt, dass Einsatz 8 aus meinem Beitrag (Teil 2) ein EGZ spezifischer Einsatz ist, der sogar der interessanteste ist, ich füge Ihn hier zusätzlich ein, habe ihn aber in Teil 2 auch stehen lassen und markiert.

    Observation und Zugriff

    • Verdächtiger bewegt sich durch Innenstadt.
    • Ermittlungsgruppe Zivil (zivil / unauffällig) müssen am Täter dran bleiben bzw. ihn Verfolgen und Fotos an bestimmten Stellen aufnehmen.
    • Zugriff nur bei günstiger Gelegenheit / einer Übergabe etc. oder wenn genug Fotos gemacht wurden (Beweise gesichert wurden).
    • Bei Fehlschlag: Täter flieht, Verfolgung nötig.